„Eine Kindheit in Pommern und anderswo“

Szenische Lesung über Flucht nach Deutschland

„Liebe Nora – Eine Kindheit in Pommern und anderswo“ - aus diesem Buch, das die Erinnerungen an ihre Kindheit in den Jahren 1938 bis 1950 umfasst, wird die Loccumerin Annchen Heymer am Mittwoch, 17. Oktober, 19.30 Uhr, in unseren Ausstellungsräumen im Gebäude des Rehburger „Raths-Kellers“ lesen. Drei Jugendliche begleiten sie dabei, werden zu der jungen Annchen Heymer und zu deren Bruder Jürgen und gestalten so eine szenische Lesung.

Von Annchen Heymers Flucht nach Deutschland erzählt ihr Buch – gewidmet hat sie es ihrer Enkelin Nora, unterstützt bei der Umsetzung wurde und wird sie von ihrem Mann Eike.
Von Annchen Heymers Flucht nach Deutschland erzählt ihr Buch – gewidmet hat sie es ihrer Enkelin Nora, unterstützt bei der Umsetzung wurde und wird sie von ihrem Mann Eike.

Als ihre Enkelin Nora zehn Jahre alt wurde, begann Annchen Heymer damit, aufzuschreiben, woran sie sich aus ihrer Kindheit erinnerte. Die Mühsal eines Waschtages in den 1930er Jahren beschrieb sie für Nora. Erzählte ihr von ihrem Heimatort Rügenwalde, der damals zu Deutschland gehörte. Von Kinderspielen und kleinen Streichen. Nach und nach gingen ihre Aufzeichnungen zu dem über, was ihre Kindheit auch und besonders nachhaltig prägte: dem Krieg und der daraus resultierenden Flucht für ihre Familie und sie. Mit einfachen Worten berichtet Annchen Heymer von den Schrecken und auch von den Freuden jener Jahre – schließlich sollte ihre kleine Enkelin verstehen, welche Unterschiede es gab zwischen der Kindheit von Oma und Enkelin.

Aus dem langen Brief an Nora wurde Jahre später ein Buch – aus dem Annchen Heymer nun in unseren Räumen lesen wird. Unterstützt wird sie dabei von Serivan Bagari, Konrad Ahl und Tjark Willging – drei Jugendlichen, die mit ihr gemeinsam die Lesung szenisch gestalten.
 
Zu beachten geben wir, dass der Zugang zu unseren Räumen nicht barrierefrei ist. Sofern Besucher kommen möchte, für die eine Treppe ein Hindernis darstellt, bitten wir um vorherige Kontaktaufnahme unter der Nummer (0 50 37) 13 89 oder unter arbeitskreis@stolpersteine-rehburg-loccum.de. Gemeinsam wird dann nach individuellen Lösungen gesucht.

Der Eintritt zu der Lesung ist kostenlos.

     Heidtorstraße 1
     31547 Rehburg-Loccum

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Unsere E-Mail-Adresse: arbeitskreis@stolpersteine-rehburg-loccum.de

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