Verleihung Elisabeth-Weinberg-Preis

Schüler der Wilhelm-Busch-Schule nominiert

Die ehemalige zehnte Klasse der Rehburger Wilhelm-Busch-Schule hofft darauf, einer der Preisträger des Elisabeth-Weinberg-Preises zu werden. Verliehen wird der Preis am Freitag, 9. November, 18.30 Uhr, im Nienburger „Theater auf dem Hornwerk“.

Etliche Aktionen haben die ehemaligen Zehntklässler der Rehburger Wilhelm-Busch-Schule gemeinsam mit dem Arbeitskreis Stolpersteine Rehburg-Loccum durchgeführt – und hoffen nun darauf, dass sie zu den Preisträgern des Elisabeth-Weinberg-Preises gehören.
Etliche Aktionen haben die ehemaligen Zehntklässler der Rehburger Wilhelm-Busch-Schule gemeinsam mit dem Arbeitskreis Stolpersteine Rehburg-Loccum durchgeführt – und hoffen nun darauf, dass sie zu den Preisträgern des Elisabeth-Weinberg-Preises gehören.

Elisabeth Weinberg war Nienburgerin, Jüdin, im Jahr 1938 16 Jahre alt und wurde 1942 von den Nazis ermordet. Nach ihr ist der Jugendpreis benannt, der in Stadt und Land Nienburg verliehen wird – gegen Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung sowie für ein gleichberechtigtes Zusammenleben. Preisträger können junge Menschen werden, die in dieser Art und Weise gehandelt haben. Sechs Bewerbungen sind in diesem Jahr für den Preis eingegangen. Die Preisträger wird Nienburgs Bürgermeister Henning Onkes an diesem Abend auszeichnen.
Eine Gruppe, für die eine Bewerbung eingereicht wurde, stammt aus Rehburg-Loccum – die ehemaligen Zehntklässler der Rehburger Wilhelm-Busch-Schule hoffen darauf, für zahlreiche Aktionen, die sie gemeinsam mit unserem Arbeitskreis durchgeführt haben und die oftmals über den schulischen Rahmen hinausgingen, ausgezeichnet zu werden.

 

Nach der Nienburger Jüdin Elisabeth Weinberg ist der Jugendpreis, der jährlich verliehen wird, benannt – junge Menschen sind stets die Preisträger. Hier ein Foto von der Preisverleihung in 2015.
Nach der Nienburger Jüdin Elisabeth Weinberg ist der Jugendpreis, der jährlich verliehen wird, benannt – junge Menschen sind stets die Preisträger. Hier ein Foto von der Preisverleihung in 2015.

Aktionen waren unter anderem eine Diskussion im März dieses Jahres mit Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne und der Vorsitzenden der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover, Ingrid Wettberg, die Beteiligung an dem Schauspiel „Selmas Spiegel“ zur Eröffnung unserer Räume im Rehburger „Raths-Keller“, aber auch das Übernehmen der Patenschaft für die Stolperschwelle vor der ehemaligen Synagoge in Rehburg.

 

Zum Tag der Pogromnacht hat der Nienburger „Arbeitskreis Gedenken“ neben der Preisverleihung weitere Aktionen geplant. Für 15 Uhr ist eine Andacht auf dem jüdischen Friedhof der Stadt von Pastor Marco Voigt geplant. Für 17 Uhr sind alle Interessierten zum Nienburger Rathaus eingeladen, wo zunächst an der Gedenktafel gegenüber dem Rathaus-Vestibül der jüdischen Gemeinde gedacht wird. Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit, die Ausstellung im Rathaus „Antisemitismus und die Novemberrevolution“ anzusehen, die sich nicht nur mit dem Sturz des Kaiserreiches, der Verfassung der Weimarer Republik und der Einführung des Frauenwahlrechtes befasst, sondern auch mit dem damals bereits gewalttätigen Antisemitismus, der einer der Wegbereiter der Judenverfolgungen in der Nazi-Zeit war. Zum Abschluss des Abends wird um 20 Uhr im „Theater auf dem Hornwerk“ „Schindlers Liste“ als Theaterstück welturaufgeführt.

     Heidtorstraße 1
     31547 Rehburg-Loccum

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Unsere E-Mail-Adresse: arbeitskreis@stolpersteine-rehburg-loccum.de

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und www.facebook.com/
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