Jüdisches Leben in Niedersachsen - bereichernd und schützenswert

Vortrag von Beauftragtem gegen Antisemitismus Franz Rainer Enste

Nur wenige Tage nach dem Terroranschlag von Halle im Herbst 2019 ist Franz Rainer Enste zum ersten Niedersächsischen Landesbeauftragten gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens ernannt worden. Über seine Arbeit berichtet er am Mittwoch, 20. April, 19.30 Uhr, in einem Vortrag in der Romantik Bad Rehburg.

 

 

 Für den promovierten Jurist und früheren Sprecher der niedersächsischen Landesregierung ist der Anschlag ein Weckruf gewesen, ein Warnsignal, dem Antisemitismus in Deutschland Einhalt zu gebieten und jüdisches Leben zu schützen. „Jüdisch-deutsche Geschichte hat zur Blüte einer gemeinsamen Kultur geführt, zu einer Blüte, die öfter als einmal durch aggressiven Antisemitismus mutwillig zertreten wurde“, sagt er.

 Dem entgegen zu treten ist seine Aufgabe und einer seiner Ansätze ist Aufklärung, denn „„um etwas schützen zu können, muss man es kennengelernt haben und seine Bedeutung auch für das eigene Leben kennen“. Gerade in Zeiten, in denen das Denken Ewig-Gestriger immer mehr Köpfe zu erreichen scheine, sei es notwendig, immer wieder mit Nachdruck und Empathie herauszustellen,in welcher Weise jüdisches Leben unser aller Leben bereichere und bedeutsame kulturelle Impulse liefere.

 So fügt Franz Rainer Enste in seinen Vortrag nicht nur die Vorstellung seiner Arbeit als Beauftragter gegen Antisemitismus ein, sondern berichtet auch von jüdischem Leben in Niedersachsen. In Vergangenheit und Gegenwart.

 

 Anmeldungen sind erforderlich per E-Mail an arbeitskreis@stolpersteine-rehburg-loccum.de oder telefonisch unter (0171) 1709190. Nach derzeitigem Stand gelten die 2Gplus-Regeln. Geboosterte werden gebeten, sich nach Möglichkeit ebenfalls tagesaktuell testen zu lassen. Die FFP2-Maskenpflicht erstreckt sich auch auf die Vortragsdauer.

 Die Teilnahme an dem Vortrag ist kostenlos. 

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