Aktuell

Tag des offenen Denkmals am 10. September 2017

10.9.2017 Zum „Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag, 10. September, bietet unser Arbeitskreis zwei Führungen an, während der die Geschichte des jüdischen Mädchens Paula Freundlich erzählt werden soll, die 1939 als einzige aus ihrer achtköpfigen Familie vor den Nazis fliehen konnte. Ihre gesamte Familie wurde ermordet.
75 Jahre später, im Oktober 2014, ist Paula Freundlich erneut in ihren Heimatort Bad Rehburg gekommen. Das Foto zeigt Paula Calder, geborene Freundlich, neben einer Skulptur in der „Romantik Bad Rehburg“, die sie als Mädchen von 13 Jahren zeigt, das aus Bad Rehburg flieht.
Die Geschichte dieses Mädchens, das im Alter von 89 Jahren schließlich bei der Verlegung von Stolpersteinen für sich, seine fünf Geschwister und seine Eltern dabei war, werden Mitglieder unseres Arbeitskreises erzählen und auch einen kurzen Spaziergang hin zu jenen Stolpersteinen machen.
Die Führungen werden um 14 Uhr und um 15 Uhr angeboten. Treffpunkt ist das Foyer des Neuen Badehauses in der „Romantik Bad Rehburg“.

Luther, Loccum und der Rest

24.3.2017. iEinmalig ist das gewesen, was der Kirchenkabarettist Matthias Schlicht auf die Bühne der „Romantik Bad Rehburg“ gebracht hat. Einmalig unter anderem auch, weil sein neues Programm, in dessen Mittelpunkt die Reformation unter dem Titel „Auf’s Maul geschaut“ steht, in Bad Rehburg eine gute Portion Lokalkolorit bekommen hat. Weiter ...

Aktionen gegen Rassismus ausgezeichnet

9.11.2016.Zwei Gruppen von Jugendlichen hat Nienburgs Landrat Detlev Kohlmeier mit dem Elisabeth-Weinberg-Preis ausgezeichnet, eine dritte hoch gelobt. Einer der Preisträger sind die Jugendlichen, die innerhalb unseres Arbeitskreises die Lesung zu Flüchtlingen seit der NS-Zeit inszeniert haben. Seit 2001 wird dieser Preis jährlich zum Jahrestag der Pogromnacht vergeben. Weiter ...

Biografische Lesung einer Kindheit in Pommern und anderswo

8.11.2016. „Weil es eine ganz andere Kindheitsgeschichte ist als deine, Nora“, deshalb schreibe sie ihrer Enkelin, wie ihre Kindheit verlaufen sei – eine Kindheit in Kriegs- und Nachkriegszeiten von 1938 bis 1950 in Pommern und anderswo. So beginnt das Buch, das die Loccumerin Annchen Heymer mit dem Titel „Liebe Nora…“ herausgegeben und mit einer Lesung auf Einladung unseres Arbeitskreises präsentiert hat. Weiter ...

Erinnern, mahnen, Zukunft gestalten

27.10.2016.Fluchtgeschichten von der NS-Zeit bis heute haben Jugendliche auf der Bühne des Nienburger Kulturwerks in szenischer Lesung erzählt. „Sonst wären wir hier zu Hause“ haben sie das betitelt, was sie gemeinsam mit unserem Arbeitskreis erarbeitet haben. Weiter ...

Süßes als Symbol der Versöhnung

30.9.2016. Nachfahren von Opfern des Nationalsozialismus hat der Arbeitskreis auch bei seiner dritten Stolperstein-Verlegung zu Gast gehabt. Welche politische Bedeutung solchen Aktionen und solchen Besuchen zukommt, hat Rehburg-Loccums Bürgermeister Martin Franke betont.
 
Ein Glas mit bunten Dragees - mitgebracht aus den USA und dem Bürgermeister überreicht - steht als Symbol für Versöhnung. Sie spüre keine Bitterkeit gegen die Menschen aus dieser Stadt, sagte Dena Mason-Zied, Urenkelin von Selma und Julius Löwenberg. Deshalb schenke sie etwas Süßes. Weiter ...

Angebot: Ausstellung geschenkt!

Zweimal hat der Arbeitskreis „Stolpersteine Rehburg-Loccum“ seine Ausstellung „Sie waren Nachbarn!“ in Rehburg-Loccum gezeigt. Darüber hinaus war sie in Petershagen und Stolzenau zu sehen. Der Arbeitskreis bietet Kommunen, Einrichtungen und Vereinen seine Ausstellung mit Szenen von Leben, Verfolgung, Flucht und Deportation der jüdischen Nachbarn Rehburg-Loccums kostenlos an. Weiter ...

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Kontakt

Sie haben Fragen? Sie haben Interesse? Sie wollen mitmachen? Wir freuen uns immer über Ihre Meinung!

 

Unsere E-Mail-Adresse: arbeitskreis@stolpersteine-rehburg-loccum.de

Weitere Tipps

Alte Synagoge Petershagen

Die Arbeitsgemeinschaft Alte Synagoge Petershagen bietet zahlreiche Veranstaltungen an, die sich mit der Spuren­suche, der Erinnerung und der Aufarbeitung der NS-Zeit beschäftigen:
www.synagoge-petershagen.de
und www.facebook.com/
synagoge.petershagen

Ehem. Synagoge Stadthagen

Auch der Förderverein der  ehemaligen Synagoge in Stadthagen bietet Veranstaltungen rund um die Verlegung von Stolpersteinen an:
www.stadthagen-synagoge.de