Aktuell

8. August 1903: Geburtstag von Selma Hammerschlag

1911 ist dieses Foto in Rehburg entstanden und zeigt die vier Geschwister der Familie Hammerschlag vor ihrer Haustür. Selma ist das Mädchen auf der rechten Seite. 

Die Haustür gibt es hier immer noch. An Familie Hammerschlag erinnern nur noch die Stolpersteine vor dem Haus und einige Grabsteine auf dem jüdischen Friedhof. 1938 floh Selma mit ihrer Familie angesichts der zunehmenden Übergriffe durch Nationalsozialisten. 

Zu ihrem Geburtstag erinnern wir an sie. Weiter...

3. August 1900: Geburtstag von Frieda Simon

Frieda Simon, geborene Hammerschlag, ist eine der Sängerinnen im Gemischten Chor Rehburg gewesen - bevor der Nationalsozialismus auch Rehburg fest im Griff hatte und Friedas Familie die Flucht ergriff. 

1938 floh Frieda mit ihrem Mann Max Simon, ihren Geschwistern und ihrem Vater nach Argentinien. Dort starb sie 1989. Nach Deutschland kehrte sie nie mehr zurück. 

Zu ihrem Geburtstag erinnern wir an Frieda. Weiter...

2. August 1922: Geburtstag von Werner Freundlich

Werner legt beschützend die Arme um seine Geschwister Heinz und Kurt. Dieses Fotos rettete seine Schwester Paula , als sie 1939 fliehen konnte. Diese Fotos – und ihre Erinnerungen an Werner. Für ihn und seine Familie liegen Stolpersteine vor dem Haus Alte Poststraße 13 in Bad Rehburg.  

 

Zu seinem Geburtstag erinnern wir an Werner. Weiter… 

1. August 1879: Geburtstag von Heinrich Dökel

Weil er ein Eigenbrötler war und Haus und Hof verkommen ließ – deshalb ist Heinrich Dökel im Februar 1941 in die Wunstorfer Psychiatrie eingewiesen worden. Weil sie der Ansicht waren, das Leben psychisch Kranker sei ‚lebensunwert‘ – deshalb ermordeten die Nazis ihn neun Monate später. 

Zu seinem Geburtstag am 1. August erinnern wir an den Rehburger Heinrich Dökel. Weiter... 

 

„Wir sind viele!“ – Bündnis für Demokratie und Toleranz zeichnet uns aus

Dez. 2019. Preiswürdig sei das, was wir machen, meinte Rehburg-Loccums Bürgermeister Martin Franke – und reichte eine Bewerbung für den Wettbewerb „Aktiv für Toleranz und Demokratie“ des Bündnisses für Demokratie und Toleranz (BfDT) der Bundeszentrale für politische Bildung ein. Mit der Nachricht, dass wir zu den Preisträgern 2019 gehören, hat er uns überrascht. Weiter ...

Lesung „Wenn Hitler tot ist, tanzen wir“

Auf einem Bauernhof in der Lüneburger Heide findet im Oktober 1941 eine Geburtstagsfeier statt. Der polnische Zwangsarbeiter Eugen Lesniewski fordert die 19-jährige Hilde Meyerhoff zum Tanz auf. Sie lehnt ab und tröstet ihn mit den Worten „Wenn Hitler tot ist, tanzen wir“. Dieser Satz wird den beiden zum Verhängnis … Die Lebensgeschichte von Hilde Meyerhoff erzählt Heinrich Thies mit seinem Buch „Wenn Hitler tot ist, tanzen wir“ am Dienstag, 6. Oktober 2020. Weiter ...

Tag der offenen Tür 2020

Zu einem Tag der offenen Tür laden wir für Sonntag, 8. November 2020, 14 bis 17 Uhr, in unsere Lern- und Geschichtswerkstatt mit Ausstellung ein.

Schulklassen, Konfirmanden und andere Jugendgruppen gehen ein und aus in unseren Räumen im Gebäude des Rehburger „Raths-Kellers“ und auch Gruppen von Erwachsenen haben sich oft angemeldet und möchten mehr über die jüdische Gemeinde Rehburgs und unser Projekt erfahren. Zusätzlich bieten wir ab und zu Vorträge und Lesungen an. Nur regelmäßige Öffnungszeiten für diejenigen, die sich als Einzelne informieren möchten, gibt es nicht.
Diese Chance soll nun geboten werden – mit einem Tag der offenen Tür, zu dem jeder willkommen ist. Mitglieder unseres Arbeitskreises geben Auskunft über Konzept und Arbeitsweise. Bei Bedarf führen sie auch durch die Ausstellung „Sie waren Nachbarn – geflüchtet, deportiert, ermordet“, die in den Räumen gezeigt wird.

„Ein Ritt durch 4.000 Jahre Judentum“

Was die Menschheit dem Judentum verdankt ist vieles. Viel mehr, als sich die meisten bewusst machen, meint Dr. Jens Gundlach. Einen „Ritt durch 4000 Jahre Judentum“ nennt er seinen Vortrag im Untertitel, mit dem er am Dienstag, 10. November 2020, 19.30 Uhr, in unsere Geschichtswerkstatt kommt. Weiter ...

„Die Ermittlung“ – eine Lesung

Den ersten Frankfurter Auschwitz-Prozess hat der Autor Peter Weiss als Grundlage für sein Theaterstück „Die Ermittlung“ genommen. Auszüge daraus lesen Mitglieder unseres Arbeitskreise am Dienstag, 24. November 2020. Weiter ...

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„Faktencheck zur NS Zeit für Schüler“
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Alte Synagoge Petershagen

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