Die Orte

Die ersten Stolpersteine in Rehburg-Loccum sind am 4. Oktober 2014 verlegt worden. Dreizehn dieser Steine hat der Künstler Gunter Demnig vor den letzten freiwillig gewählten Wohnstätten jüdischer Familien in das Pflaster der Straßen gesetzt. Weitere neun Steine haben wir im November 2015 verlegen lassen: acht weitere für Juden aus unserer Stadt, einen Stolperstein für ein Opfer der Euthanasie.
 
21 Stolpersteine liegen nun im Pflaster der Straßen Rehburgs:

  • Vor dem Haus Heidtorstraße 28 für Frieda Schmidt, geborene Löwenstein
  • Vor dem Haus Mühlentorstraße 7 – in dem sich bis 1939 die Synagoge befand – für das Ehepaar Anna und Sigmon Stern.
  • Vor dem Haus Mühlentorstraße 14 für die Geschwister Max und Emmy Goldschmidt
  • Vor dem Haus Mühlentorstraße 26 für das Ehepaar Jakob und Jeanette Löwenstein, für dessen Tochter Erna Birkenruth, deren Mann Alfred Birkenruth und die Kinder des Ehepaares, Hans Siegfried und Walter.
  • Vor dem Haus Mühlentorstraße 25 für Salomon Hammerschlag, seine Tochter Selma Hammerschlag, seinen Sohn Julius Hammerschlag sowie dessen Ehefrau Betty Hammerschlag.
  • Vor dem Haus Mühlentorstraße 40 für das Ehepaar Selma und Julius Löwenberg sowie deren Töchter Frieda und Gertrud Löwenberg.
  • Auf dem Bürgersteig gegenüber der Mardorfer Straße 25 liegt ein weiterer Stolperstein für Heinrich Dökel.

 

Die übrigen acht Steine wurden in Bad Rehburg vor dem ehemaligen Haus der Familie Freundlich in der Alten Poststraße 13 gesetzt: für Siegmund Freundlich und seine Frau Else, geborene Löwenstein, sowie für deren Kinder Werner, Paula, Kurt, Heinz Wolfgang, Gerda und Ruth Ilse.

 

Straßenpläne, um die Häuser finden zu können, vor denen die Steine verlegt wurden, finden Sie hier:

Suchen

Kontakt

Sie haben Fragen? Sie haben Interesse? Sie wollen mitmachen? Wir freuen uns immer über Ihre Meinung!

 

Unsere E-Mail-Adresse: arbeitskreis@stolpersteine-rehburg-loccum.de

Weitere Tipps

Alte Synagoge Petershagen

Die Arbeitsgemeinschaft Alte Synagoge Petershagen bietet zahlreiche Veranstaltungen an, die sich mit der Spuren­suche, der Erinnerung und der Aufarbeitung der NS-Zeit beschäftigen:
www.synagoge-petershagen.de
und www.facebook.com/
synagoge.petershagen

Ehem. Synagoge Stadthagen

Auch der Förderverein der  ehemaligen Synagoge in Stadthagen bietet Veranstaltungen rund um die Verlegung von Stolpersteinen an:
www.stadthagen-synagoge.de